Herren 55

TC Winnenden - Herren 50 1

Mannschaftsführer:
Christian Müller
0157 - 53 00 00 14
cafy@online.de

Spielplan und Termine:
Verbandsrunde Sommer 2018 (Link zur WTB-Seite)

Datum / Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft
09.06.2018 / 14:00 TA TSV Michelfeld 1 TC Winnenden 55 1
16.06.2018 / 14:00 TC Winnenden 55 1 TA TSV Michelfeld 1
23.06.2018 / 14:00 TA KTSV Hösslinswart 1 TC Winnenden 55 1
30.06.2018 / 14:00 SPG Hertmw./Höfen-Baach 1 TC Winnenden 55 1
07.07.2018 / 14:00 TC Winnenden 55 1 TA KTSV Hösslinswart 1
21.07.2018 / 14:00 TC Winnenden 55 1 SPG Hertmw./Höfen-Baach 1

Termine können Aufgrund Regen/Spielabsage etc. verschoben werden.

Spieltag 07.07.2018 (Bericht)

TC Winnenden - TA KTSV Hösslinswart 4:5

Erneute knappe Niederlagen gegen den Meister.

Wie bereits im Hinspiel mussten wir wieder ohne unsere Nr1 auskommen. Und genauso wie im Hinspiel lieferten wir dem Favoriten einen großen Kampf, mussten uns aber erneut mit 4:5 geschlagen geben.

Nach den letzten deprimierenden Vorstellungen zeigte sich Christian heute wieder von einer besseren Seite. Seine Schläge kamen wieder besser und auch sein Kampfgeist war wieder da. Nach einem guten Start in den ersten Satz musste er die Stärke seines Gegners anerkennen und verlor diesen mit 3:6. Auch im zweiten Satz sah es nach einer klaren Angelegenheit für seinen Gegner aus. Beim Stand von 2:5 schien die Messe gelesen zu sein. Aber plötzlich lief es besser und sein Gegner machte mehr Fehler. Christian holte Spiel um Spiel auf und hatte auf einmal zwei Spielbälle zur 6:5 Führung, die er aber nicht nutzen konnte. Am Ende ging der Satz mit 5:7 verloren.

Stumpi an Position 2 leistete im ersten Satz erbitterten Widerstand. Nach dem verlorenen Satz und aufgrund der warmen Temperaturen erlahmte aber im zweiten Satz seine Gegenwehr merklich und das Match ging mit 4:6 / 1:6 an die Gäste.

Bernd musste heute nicht gegen seinen Angstgegner antreten. Im ersten Satz war sein Gegenspieler besser und holte sich diesen mit 3:6. Im zweiten Satz lief es plötzlich bei Bernd und er ließ seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance, 6:1 für ihn. Auch den Match-Tiebreak konnte Bernd mit 10:7 gewinnen. Gratulation.

Was die Reihenfolge in der Aufstellung manchmal ausmachen kann, sah man dann bei Hogger. Er hatte es dieses Mal mit dem Spieler zu tun, gegen den Bernd das letzte Mal deutlich verloren hatte. Hogger kam aber viel besser mit der Spielweise des Gastes zu Recht. Zwar musste er den ersten Satz noch abgeben, aber Satz zwei und der Match-Tiebreak gingen an ihn. Endergebnis 5:7 / 6:3 / 10:4

Wie schon im Hinspiel sollten die hinteren Paarungen an uns gehen. Role und sein Gegenspieler lieferten sich im ersten Satz ein wahres Marathonmatch. Ständig ging es hin und her. Letztlich musste der Tiebreak entscheiden und Role behielt das bessere Ende für sich. Wer gedacht hatte es geht nun so weiter, sah sich getäuscht. Mit dem Verlust des ersten Satzes hatte Role seinem Gegenspieler den Zahn gezogen und der zweite Satz war mit dem 6:0 eine klare Angelegenheit für ihn. 7:6 / 6:0.

Auch Werner hatte einen harten Kampf auszufechten ehe sein Sieg feststand. Nach gewonnenem ersten Satz (6:4), verlor er den zweiten Satz sehr deutlich (1:6). Im Match-Tiebreak lag er schon 4:7 zurück, behielt aber die Nerven und siegte noch mit 10:7.

Damit stand es nach den Einzeln wider Erwarten 4:2 für uns und wir hatten die große Chance unseren Widersachern von den Höhen der Berglen endlich mal eine Niederlage bei zu bringen. Da Bernd und Hogger das letzte Mal schon erfolgreich waren, entschieden wir uns wieder alles auf diese Karte zu setzen. Damit diese Aufstellung möglich wurde, mussten wir die ersten beiden Doppel etwas schwächer aufstellen.

Das erste Doppel, mit Christian und Werner, hatte im ersten Satz nichts zu bestellen und verloren sang- und klanglos mit 0:6. Das aber wollten die beiden nicht auf sich sitzen lassen. Der zweite Satz begann auch richtig gut und die beiden gingen mit 3:0 in Führung. Sollte hier eine Überraschung möglich sein? Nein, so weit kam es dann doch nicht. Der Gegner glich recht schnell aus und beim Stand von 4:4 gelang das entscheidende Break zugunsten der Gäste. 0:6 / 4:6.

Das Doppel Stumpi / Role hatte wohl viel Spass beim Spiel, aber zu holen gab es nichts. Mit 2:6 / 4:6 ging das Spiel verloren.

Wie zu erwarten kam es nun auf das 3.Doppel an. Alles lief nach Plan. Bernd und Hogger gewannen den ersten Satz und die Träume vom ersten Sieg wurden größer. Leider spielte der Gegner nicht mit. Anstatt uns den Sieg zu gönnen, begannen sie sich zu wehren und der von der Papierform her schwächste Spieler lief zu großer Form auf. Dementsprechend ging der zweite Satz verloren. Die ganze Hoffnung lag nun auf dem Match-Tiebreak. Doch es sollte nicht sein. Unsere beiden Recken fanden nicht mehr ins Spiel und am Ende stand eine 6:4 / 4:6 und 5:10 Niederlage und damit ging auch das gesamte Match wieder mit 4:5 verloren.

Fazit: Nah am Sieg dran gewesen und doch wieder in den sauren Apfel beißen müssen. Wir gratulieren unseren Sportfreunden aus Hösslinswart zum verdienten Aufstieg und bedanken uns für das gemütliche Zusammensein nach den Spielen.

Spieltag 30.06.2018 (Bericht)

TA Höfen-Baach - TC Winnenden 2:7

Klarer Auswärtssieg.

Gegen die Gastgeber, die bis dahin noch kein Spiel gewonnen hatten, gelang uns ein klarer Sieg

Was ist bloß mit Christian los? Es ist einfach unerklärlich, was sich da gerade abspielt. Schlimmer noch, als in der Woche zuvor, ergab er sich von Anfang an seinem Schicksal und verlor gegen einen soliden Gegner mit einer desolaten Vorstellung 1:6 / 0:6. Selbst die einfachsten Bälle gelingen nicht mehr und jetzt ist auch noch der Kampfgeist verloren gegangen. Bleibt nur zu hoffen, dass er bald wieder die Kurve bekommt.

Stumpi trotze der großen Hitze und beherrschte seinen Gegner, der zwar tapfer kämpfte, aber am Ende auf verlorenem Posten stand. Endergebnis 6:2 / 6:3.

Auch Bernd hatte heute leichtes Spiel und siegte am Ende deutlich und verdient mit 6:2 und 6:1.

Auch Hogger hatte heute wenig Gegenwehr von seinem Gegenspieler bekommen. Daher fiel auch hier das Ergebnis mit 6:0 / 6:1 deutlich aus.

Mit dem gleichen Ergebnis fertigte Role seinen Konkurrenten ab.

Werner, der heute seinen ersten Einsatz hatte, holte sich den 1.Satz deutlich mit 6:0. Im zweiten Satz musste er zwar etwas mehr kämpfen, gewann aber auch diesen Satz mit 6:3

Damit war die Begegnung schon vor den Doppeln zu unseren Gunsten entschieden.

Doppel 1 mit Christian/Bernd hatten ihre Gegner zu jeder Zeit im Griff. Dabei steigerte sich insbesondere Christian gegenüber seinem Einzel enorm, was auch angesichts seiner schwachen Leistung kein Kunststück war. Ergebnis 6:3 / 6:2.

Kurzen Prozess machten Stumpi / Hogger im zweiten Doppel und gingen mit einem 6:1 / 6:1 Sieg vom Platz.

Lediglich das Doppel Nr.3 musste den Gastgebern den Punkt überlassen. Torsten, der für Role zum Zug kam und Werner verloren am Ende klar und deutlich mit 3:6 / 1:6.

Fazit: Klarer Sieg gegen den schon vom Papier her schwächsten Gegner.

Spieltag 23.06.2018 (Bericht)

TA KTSV Hösslinswart - TC Winnenden 5:4

Matchplan nicht ganz aufgegangen.

Leider stand uns in diesem wichtigen Spiel Volker Lenz als unsere Nr.1 krankheitsbedingt erneut nicht zur Verfügung. Nun war guter Rat teuer, denn wen sollte man gegen den Favoriten von den Höhen der Berglen als Ersatz aufstellen. Wieder einmal fiel die Wahl auf unseren beliebten Sportkameraden Roland Meyerhöfer, der sich klaglos als Kanonenfutter zur Verfügung stellte, damit die Stammspieler nicht eins aufrücken mussten.

Wir rechneten uns eine kleine Chance auf den Sieg aus, wenn wir nach den Einzeln mit einem 3:3 rausgehen. Dazu mussten aber die Siegaspiranten an Position 3, 5 und 6 den Erwartungen gerecht werden.

Wie erwartete hatte Roland an Nr.1 keine Chance gegen seinen 20-jahre jüngeren Gegner. Zwar hatte er zu Beginn des Matches einige Male Breakbälle, konnte die aber nicht nutzen und mustte sich klar mit 6:1 und 6:0 geschlagen geben.

Christian hatte gegen seinen starken Gegner ebenfalls nichts zu bestellen. Wie in der Woche zuvor klappte auf der Vorhandseite überhaupt nichts. Am Ende stand eine deutliche 6:0 / 6:2 Niederlage zu Buche.

Stumpi war unsere erste Option auf einen Einzelsieg. In gewohnter Manier zermürbte er seinen Gegner mit seinen vielen Stopps und brachte ihn wieder mal an den Rande des Wahnsinns. Zwar war der zweite Durchgang äußerst knapp, aber dabei spielte auch eine Rolle, dass Stumpi 5 Matchbälle ungenutzt ließ, bevor der Sieg mit 6:3 und 7:6 eingefahren war.

Insgeheim hatten wir eine klitzekleine Hoffnung, dass Bernd aus dem vergangenem Jahr gegen denselben seine Lehren gezogen hat und evtl. für eine Überraschung sorgen könnte. Leider zeigte sich aber recht schnell, dass sein Gegenspieler an diesem Tag einfach besser war und mit 6:1 / 6:1 siegte.

Wie schon gesagt, hatten wir die größten Hoffnungen, dass wir auf den hinteren Positionen besser als der Gegner besetzt sind und hier unsere Punkte holen mussten. Hogger erfüllte diese Hoffnungen mit seinem 6:4 / 6:2 Sieg gegen einen angeschlagenen Gegner.

Nun lastete der gesamte Druck auf Role. Doch schnell zeigte sich, dass er die langen Ballwechsel fast alle gewann und somit den ersten Satz mit 6:1 für sich entschied. Zum 2.Satz trat sein Gegner verletzungsbedingt nicht mehr an und so hatten wir nach den Einzeln den gewünschten Zwischenstand von 3:3.

Nun mussten die Doppel die Entscheidung bringen. Wir wussten, dass wir das dritte Doppel in der Besetzung Mergenthaler/Bauer gewinnen können bzw. müssen. Um den zweiten Doppelpunkt zu holen, machten wir das erste Doppel mit Christian/Stumpi stark und opferten erneut Roland, der mit Role das zweite Doppel spielte.

Wie erwartet verloren Roland/Role nach beherztem Kampf mit 1:6 und 3:6.

Ebenso erwartet gewannen Bernd/Hogger sicher mit 6:2 und 6:2.

Es stand also 4:4 und das erste Einzel musste die Entscheidung bringen.

Dieses Match hielt dann von der Spannung her, alles was es versprach, wenn es sich auch nicht sehr hohem Niveau befand.

Christian und Stumpi beherrschten zu Beginn ihre Gegner und gingen immer wieder in Führung. Aber aufgrund der spielerischen Schwäche von Christian an diesem Tag wurde der Vorsprung immer wieder abgegeben. Als dann Stumpi beim Stand von 4:4 im ersten Satz auch zum ersten Mal sein Aufschlagsspiel abgab und im Gegenzug der Spieler aus Hösslinswart, der bis dahin seine zwei Aufschlagsspiele verloren hatte, sein Aufschlagsspiel durchbrachte, war der erste Satz weg. Im zweiten Satz steigerte sich Christian etwas und brachte mehr Sicherheit in sein Spiel. Im Gegensatz dazu, schwächelte nun die Nr.1 vom Gegner und so konnten wir den zweiten Satz mit dem gleichen Ergebnis von 6:4 für uns entscheiden. Der Matchtiebreak musste also die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen. Zu Beginn ging es ständig hin- und her. Dann aber hatten wir die große Chance auf den Sieg, als wir mit 8:5 in Führung gingen. Leider hatte der Gegner plötzlich einen Lauf und holte Punkt um Punkt auf. Trotzdem hatten wir beim 9:8 unseren ersten Matchball, konnten den aber nicht nutzen. Die zweite Chance hatten wir beim Stand von 10:9, aber auch diese Möglichkeit auf den Sieg ließen wir ungenutzt. Und so kam es wie es kommen musste. Der Gegner nutzte gleich seinen ersten Matchball zum 12:10 Sieg und wir hatten das Match und die Begegnung verloren.

Fazit: Am Sieg geschnuppert, aber die Chancen nicht genutzt.

Spieltag 16.06.2018 (Bericht)

TC Winnenden 2 - TSV Michelfeld 8:1

Revanche eindrucksvoll geglückt.
Nachdem man letzte Woche noch eine bittere Niederlage gegen den gleichen Gegner einstecken musste, gelang uns im Rückspiel mit dem 8:1 Sieg die erhoffte Revanche. Das Ergebnis zeigte auch, wie wichtig die Teilnahme unserer Nr.1 Volker lenz war, da dadurch alle anderen eine Position nach hinten rutschten.

Volker, obwohl etwas unrund laufend, ließ seinem Gegner beim 6:1 und 6:3 keine Chance und wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

Christian hatte an diesem Wochenende mehr mit sich selbst zu kämpfen, als mit seinem Gegenspieler. Quasi ohne Vorhand lebte er auch von den Fehlern seines Gegenspielers. Letztendlich sprang ein klarer 6:4 / 6:2 Erfolg heraus.

Stumpi hatte es mit einem laufstarken Gegner zu tun, der viele seiner Stopps erlief. Stumpi wäre aber nicht Stumpi, wenn er sein Spiel nicht sofort umgestellt hätte und so seinen Gegenspieler in den Griff bekam. Ergebnis 6:4 / 6:3.

Bernd zeigte heute ansteigende Form und eine solide Leistung. Mit seinem 6:4 / 6:2 Sieg steuert er den vierten Einzelsieg bei.

Auch Hogger gelang nach der Niederlage von letzter Woche heute sein erster Einzelsieg. Auch wenn das Ergebnis von 6:4 und 6:2 nicht darauf hindeutet, war es ein Stück schwerer Arbeit, bis der Sieg feststand.

Rüdiger an Nr. 6 war auch heute wieder ein zuverlässiger Punktegarant und gewann recht sicher mit 6:4 und 6:3.

Damit stand unser Sieg bereits nach den Einzeln fest. Da Volker sich lieber schonen wollte und auch Role auf seinen Einsatz verzichtete, überließen wir dem Gegner das Doppel 1.

Stumpi und Bernd im Doppel 2 beherrschten den ersten Satz deutlich, mussten dafür aber im zweiten Satz etwas mehr kämpfen, bevor sie den Sieg mit 6:1 / 7:5 eingefahren hatten.

Christian und Rüdiger hatten dagegen im dritten Doppel überhaupt keine Probleme und siegten in überzeugender Manier 6:1 und 6:1.

Fazit: Quasi in Bestbesetzung angetreten hatte der Gegner am heutigen Tag keine Chance.

Spieltag 09.06.2018 (Bericht)

TSV Michelfeld - TC Winnenden 2 5:4

Der Start in die Verbandsrunde stand für die Herren 55 unter keinem guten Stern. Geplant war, mit 9 Spieler zu unserem Gegner kurz vor Schw. Hall zu fahren. Aufgrund kurzfristiger Absagen von Volker (Nr.1), Werner (Nr.6) und Torsten, der erst zum Doppel anreisen konnte, waren wir nur noch sechs Mann.

Da uns 4 Plätze zur Verfügung standen und der Wetterbericht für später Regen vorhersagte begannen wir auf allen Plätzen.

Christian an Position 1 brauchte fast den gesamten ersten Satz als Anlaufzeit bis er endlich richtig im Spiel war. Danach hatte er aber seinen Gegner fest im Griff und gewann letztendlich sicher mit 6:4 und 6:2.

Stumpi hatte zu anfangs ebenfalls so seine Schwierigkeiten mit seinem wesentlich älteren Gegenspieler, raffte sich aber nach einem schnellen 0:3 Rückstand im ersten Satz, zu ungeahnter läuferischer Qualität auf und holte sich den Satz auch mittels seiner unnachahmlichen Stopps. Am Ende stand ein 6:4 / 6:2 Sieg zu Buche.

Damit sind die topgesetzten Spieler ihrer Favoritenrolle gerecht geworden.

Bernd hatte zwar auf dem Papier einen Gegner, der drei Leistungsklassen schlechter eingestuft war, was aber auf dem Platz so nicht sichtbar war. Laufstark und sicher präsentierte sich sein Gegner, während Bernd zu selten zu seinem Spiel fand. Dementsprechend hieß es am Ende 3:6 / 3:6.

Unsere Nummer 4 Hogger tat sich auch schwer, obwohl er zum Satzbeginn immer in Führung lag, aber diese Führungen beides Male nicht bis zum Schluss halten konnte und mit dem gleichen Ergebnis wie Bernd das Nachsehen hatte.

Wie fast zu erwarten lieferte unser Role ein Marathonspiel ab. Role, der aufgrund seiner Spielanlage kaum eigene Punkte erspielt, brachte wie üblich seine Bälle immer wieder zurück und sein Gegner, der auch nicht über die Mittel eines oder mehrerer Gewinnschläge verfügte, wusste damit nicht viel anzufangen. So kam es zu Ballwechseln, bei den der Ball 20-mal oder öfters hin- und herflog, bis ein Punkt erzielt war. Nachdem Role den ersten Satz knapp mit 7:5 für sich entschieden hatte, stellte sich sein Gegner im 2.Satz besser auf ihn ein. Er spielte Role vermehrt lang auf der Rückhandseite an und rückte dann schnell ans Netz vor, um mit Volleys zum Erfolg zu kommen. Zwar machte er dort auch immer wieder Fehler und Role überlobbte ihn auch hin und wieder, aber leider viel zu selten. Dementsprechend ging der zweite Satz mit 3:6 verloren. Auch im fälligen Super-Tie-Break behielt sein Gegner diese Linie bei und siegte am Ende nicht unverdient mit 10:5.

Zur Überraschung des Mannschaftsführers holte Rüdiger (was dieser natürlich ganz anders sah) nach verlorenem ersten Satz noch unseren dritten Einzelpunkt. Dabei machte er es im Match-Tiebreak unnötig spannend, als er bei 9:6 Führung einen einfachen Ball ins Netz setzte und anschließend noch zwei Doppelfehler produzierte. Aber zum Glück für uns behielt er die Nerven und siegte mit 4:6 / 6:1 / 12:10

Die Doppel mussten wieder einmal die Entscheidung bringen.

Im ersten Doppel waren Stumpi/Role klar unterlegen, auch wenn sie oft über Einstand gingen und verloren sang- und klanglos 1:6 / 1:6.

Im Doppel 3 lieferten Bernd und Hogger einen waren Krimi ab und holten jeweils einen Rückstand auf, so dass am Ende ein knapper Zweisatzerfolg mit 7:5 / 7:6 auf der Habenseite stand.

Nun lag es also am Doppel Christian / Torsten für den nötigen Siegpunkt zu sorgen. Im ersten Satz merkte man Torsten zu Beginn an, dass er noch nicht richtig warm gespielt war, weil er nur zum Doppel angereist war und die Einspielzeit aufgrund der Wetterlage auch recht kurz war. Von Beginn an liefen die Beiden immer einem Rückstand hinterher und immer wenn es zum Ausgleich kam wurde das nächste Aufschlagsspiel prompt wieder abgegeben. Dementsprechend ging der erste Satz mit 4:6 verloren. Aber ab sofort übernahmen die Beiden das Kommando und der 2.Satz war mit 6:1 eine klare Angelegenheit zu unseren Gunsten. Somit musste der Matchtiebreak die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen. Zu Beginn sah auch alles gut aus. Schnell ging man mit 3:0 in Führung, um kurze Zeit später mit 4:7 in Rückstand zu liegen. Spannend ging es weiter. Die Beiden kämpften sich bis zum 7:7 heran, als es zur spielentscheidenden Szene kam. Christian setzte einen einfachen Überkopfball ins Netz, anstatt ihn einfach und sicher zu platzieren und für die Führung zu sorgen. Anstatt mit 8:7 in Führung zu gehen, lag man wieder zurück und zu allem Verdruss gab Christian anschließend auch noch seine beiden Aufschläge ab. Damit war die Niederlage besiegelt.

Fazit: Gegen einen auf dem Papier schwächer eingestuften Gegner fuhr man eine unerwartete Niederlage ein, weil man teilweise sowohl im Einzel, als auch im Doppel in den entscheidenden Momenten nicht die notwendige Leistung abrufen konnte, die notwendig gewesen wäre.

Am kommenden Samstag kommt es gleich zum Rückspiel und da können es alle besser machen.